Fritz Keller – ein Kaiserstühler mit Weinmacher-Genen

Der Opa Gastronom, der Vater renommierter Winzer, die Mutter erste deutsche Köchin mit Michelin-Stern – Fritz Keller wurde in die Welt hochwertiger Weine hinein geboren und folgte seiner Bestimmung: der Suche nach der perfekten Harmonie von Wein und Essen.

Handwerklich produzierte Weine sind Fritz Kellers Credo. Dazu gehören für ihn bereits bei der Arbeit im Weinberg höchste Standards – weil er weiß, dass die Region allerbeste Voraussetzungen bietet, um Weine von außerordentlicher Qualität zu erzeugen.

Der Weg zum Winemaker

Sein Opa war Winzer und Gastronom mit Herzblut, die Oma eine begnadete Köchin, sein Vater leidenschaftlicher Winzer und renommierter Weinhändler – und als erste Frau in Deutschland erkochte die Mutter dem Familien-Gasthaus einen Michelin-Stern. „Ich glaube nicht, dass einem mehr Passion für Wein und das perfekte Zusammenspiel von Wein und Essen auf den Weg gegeben werden kann“, sagt Keller, der nach seiner Winzerlehre bei Stationen in mehreren Bordeaux-Gütern und im Burgund den großen französischen Weinmachern über die Schulter schaute. Man ahnt: Es ist kein Zufall, dass man all das bei seinen Weinen bis heute schmeckt.

Was die Arbeit mit Wein so besonders macht

Winemaker Keller liebt die Herausforderungen. Genau das also, was seine Arbeit manchmal auch am schwierigsten macht. „In so engem Kontakt mit der Natur zu arbeiten ist ein Geschenk, aber es ist jedes Jahr anders verpackt. Das Wetter, die Entwicklung der Reben, die Möglichkeiten, die beides bietet, die Risiken, die es birgt – immer müssen wir neue Entscheidungen treffen“, erklärt Keller. Der Meister weiß: Den Reifeprozess im Weinberg optimal zu begleiten und den besten Erntezeitpunkt zu treffen, ist oft nicht einfach. Und auch darüber hinaus muss im Weinberg Detailarbeit geleistet werden, manchmal sogar unterschieden nach einzelnen Rebstücken oder speziellen Lagen. Hinzu kommen grundsätzliche Überlegungen: „Passt die Sorte auf lange Sicht noch zum Standort? Zum Kleinklima und zum Untergrund? Oder müssen wir ganz neue Wege gehen?“. Langweilig wird es Keller, der neben Weingut, Weinhandel, Hotel und Restaurants auch als Präsident des SC Freiburg noch viele zusätzliche Aufgaben hat, dabei nie, „aber genau dafür“, sagt er, „liebe ich meine Arbeit auch.“

Was sein Weingebiet so besonders macht

Mergel, Buntsandstein oder mit Löss überdeckter Kalk und Vulkangestein: Diese Vielfalt an hervorragend geeigneten Untergründen bildet buchstäblich die Basis für den Weinanbau in Baden. Das milde Klima und mehr Sonne als in jedem anderen deutschen Weinbaugebiet schaffen zudem glänzende Voraussetzungen für den Weinanbau. Kurzum: Die Bedingungen sind ideal für die Burgundersorten Weiß-, Grau- und Spätburgunder – und in den nördlicheren Regionen auch für Riesling. Von Heidelberg im Norden bis zur Schweizer Grenze bei Basel im Süden und im Osten am Bodensee sind viele, oft sehr steile und kleinräumige Hanglagen charakteristisch für den badischen Weinbau. Mit ihren einzigartigen mikroklimatischen Bedingungen schaffen sie die Voraussetzung, um genauso einzigartige Weine zu erzeugen. Bewirtschaften kann man diese Lagen oft nur in Handarbeit. Der Lohn sind hervorragende Weine, aber auch das Landschaftsbild wird durch diese mühsame Arbeit geprägt und bewahrt.

Wenn die Idee für einen neuen Wein entsteht…

„Wir müssen gar nicht erst versuchen, der Natur mit ihren unendlichen Möglichkeiten etwas vorzumachen. Sie im Wein zum Ausdruck zu bringen,“, erläutert Keller seine Philosophie, „ist Herausforderung genug und die beste Idee.“

Seine Weine bei ALDI SÜD

„Entscheidend bei diesem Projekt ist“, sagt Keller, „dass die Arbeit daran bereits in den Weinbergen beginnt.“ Sie beginnt sogar schon bei der Auswahl der Weinberge. In das Projekt sind Winzer, Weingüter und Genossenschaften aus dem gesamten Anbaugebiet Baden eingebunden. Aber eben nur mit ausgesuchten Rebstücken und klaren Vorgaben. So müssen die Reben ein Mindestalter haben und die Winzer die Erntemengen deutlich reduzieren. Zudem nehmen sie aufwändige, von Hand verrichtete Laubarbeiten vor und lesen die Trauben selektiv im optimalen Reifezustand. Die Einhaltung dieser und weiterer Qualitätsstandards wird von Keller und seinem Team ganzjährig mit gesteuert und kontrolliert – vom Weinberg bis zur Abfüllung. Das Ergebnis: Die Edition Fritz Keller bei ALDI SÜD illustriert das außerordentliche Qualitätspotenzial der Weinregion Baden mit handwerklich gemachten, hochwertigen Weinen und ist für einen breiten Kreis von Konsumenten zugänglich. Hinzu kommt, dass das Projekt wertvolle Beiträge zum Erhalt der vom Weinbau geprägten Landschaft und dadurch auch für die Umwelt leistet.

Was ist das Besondere an seiner Zusammenarbeit mit ALDI SÜD?

ALDI SÜD wollte sein Sortiment um einen Festtagswein erweitern, der ganzjährig erhältlich ist. Es sollte ein hochwertiger Wein sein, den sich viele leisten können. Für Keller war bereits diese Idee etwas ganz Besonderes und daran hat sich nichts geändert.

Seine Lieblingsrebsorte

Für Keller als Kaiserstühler ist diese Frage schnell beantwortet: die Burgunder sind seine Liebsten – Weißburgunder, Grauburgunder und Spätburgunder. Aber natürlich zählt auch der Riesling zu den Favoriten.

Sein liebster Weinmoment

„Während ich darüber nachdachte, saß ich mit einem guten, gekühlten Weißburgunder auf der Terrasse unseres Weinguts“, erzählt Keller, „einen langen Arbeitstag hinter mir und vor mir die Kaiserstühler Rebterrassen, angeleuchtet von den letzten Strahlen der untergehenden Sonne. Es gibt keinen schönsten Weinmoment“, habe er dann gedacht, „es gibt höchstens schönste Weinmomente. Wie den gerade.“

Fritz Kellers persönlicher Winemaker-Ausblick

Für Fritz Keller geht der Trend zu feinen Weinen mit leichter Eleganz und eher moderatem Alkoholgehalt, dafür aber mit viel Extrakt und ohne jede aufdringliche Süße.

Zukunftsprojekte

Eine qualitätsorientierte Weinproduktion sollte sich der Herausforderung stellen, alte Rebsorten weiterzuentwickeln und gleichzeitig die genetische Vielfalt zu erhalten, findet Keller. Das Ziel auch mit Blick auf die klimatischen Veränderungen: Niedrige Erträge und weniger Alkohol. Damit auch in Zukunft komplexe Weine mit vielschichtigen Geschmackserlebnissen produziert und genossen werden können.

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