7 Tipps für den (W)Einkauf

Direkt auf dem Weingut, im Weinfachhandel, im Internet oder beim Discounter – Sie haben zahlreiche Möglichkeiten Wein zu kaufen. Wenn Sie nicht gerade Ihren Lieblingswein in den Einkaufskorb legen, macht das die Angelegenheit nicht leichter. Was Sie beachten müssen, damit der (W)Einkauf auch ohne Probeschluck mit Genuss belohnt wird, verraten diese sieben Tipps.

1. Nur eine Flasche oder eine Kiste?

Kaufen Sie Wein für eine Geburtstagsfeier oder das Dinner mit Freunden, reicht eine Flasche Wein natürlich nicht aus. Doch kaufen Sie nicht mehrere Flaschen auf einmal, ohne den Inhalt zu kennen – sonst gehen Sie ein Risiko ein. Größere Mengen immer nur nach einer Verkostung kaufen! Auch bei Super-Sondergeboten sollten Sie nicht zugreifen, ohne vorher zu probieren.

2. Geschmacksrichtung beachten

Das Etikett verrät die Geschmacksrichtung des Weins, also ob es sich um einen trockenen, halbtrockenen, feinherben, lieblichen oder süßen Rebensaft handelt. Wenn Sie jedoch einen speziellen Wein suchen, der zu Ihrem Abendessen passt, liefert das Etikett wahrscheinlich nur wenig Aufschluss. Im Weinfachhandel finden Sie dazu persönliche Beratung, im Supermarkt und Discounter geben in der Regel die Preisschilder Auskunft. So erfahren Sie zum Beispiel, welcher Wein zu welchem Fleisch passt.

3. Nicht vom Preis irritieren lassen

Guter Wein muss nicht teuer sein. Es kommt nur auf Ihren persönlichen Geschmack an. Auch ein günstiger Wein kann einen geselligen Abend gelungen unterstreichen, zu besonderen Feierlichkeiten gönnen Sie sich auch mal einen teureren Wein oder edlen Schaumwein wie unseren Veuve Monsigny Champagner AC Brut.

4. Finger weg von angestaubten Flaschen

Weine, die im Regal ganz unten stehen und schon eine Staubschicht angesetzt haben, sind mitnichten die beste Wahl. Wenn zahllose Kunden vor Ihnen diesen Wein schon nicht kaufen wollten, wird das seinen Grund haben.

5. Ein Auge aufs Alter haben

Nur bei sehr hochwertigen, edlen Weinen spielt das Alter eine entscheidende für den Wert und den Genuss. Die meisten Weine im Discounter und Supermarkt sind nicht für eine lange Lagerung bestimmt und werden besser kurz nach dem Kauf getrunken. Die letzten beiden Ziffern der amtlichen Prüfnummer (AP-Nr.) auf dem Etikett zeigen das Jahr der Abfüllung und damit das Alter des Weins an: Rotweine, die Sie regulär im Einzelhandel kaufen, sollten nicht älter als vier Jahre sein, Weißweine nicht älter als drei Jahre.

6. Nicht vom Etikett täuschen lassen

Sie kaufen einen Wein, weil Ihnen das Flaschenetikett gut gefällt? Lassen Sie sich von einem auffälligen Design nicht blenden! Ein hübscher Aufkleber sagt nichts über die Güte des Weins aus.

7. Auszeichnungen als Orientierungshilfe

Aufschluss gibt das Etikett hingegen, wenn Sie darauf Gütesiegel und Prämierungen finden. Kleine goldene, silberne oder bronzene Aufkleber garantieren, dass ein Experte diesen Wein bereits getestet und für gut oder sehr gut befunden hat. Unseren Weinberater können Sie ebenfalls unter „Besonderheiten“ nach „Prämierung“ filtern und sich so einen Überblick vor dem (W)Einkauf verschaffen.

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