Checkliste: So planen Sie eine Weinprobe zu Hause

Trinken Sie Wein auch am liebsten in Gesellschaft? Dann überraschen Sie Ihre Freunde mit der Einladung zu einer Weinprobe bei Ihnen zu Hause! In gemütlicher Runde können Sie Ihre Geschmackssinne trainieren und über Aromen, Gerüche, Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Weine philosophieren. Was Sie dafür beachten müssen? Unsere Checkliste für die Weinprobe zu Hause verrät es Ihnen!

1.    Einladung verschicken

Damit Ihre Weinprobe zu Hause zu einem kleinen, privaten Event wird, geben Sie Freunden, Bekannten, Arbeitskollegen und Verwandten rechtzeitig Bescheid. Stilvoll geschieht das mit einer eigens gestalteten Einladung, die Sie per Post oder Mail verschicken. Tipp: Veranstalten Sie die Weinprobe nicht erst spät am Abend. Zum einen sollte es noch hell sein, zum anderen darf der Bauch weder zu voll noch zu leer sein.

2.     Weinauswahl treffen

Nachdem die Einladung verschickt ist, machen Sie sich Gedanken über den Hauptakteur der Verkostung: den Wein. Für den Anfang reichen vier bis sechs Weine aus – sonst überfordern Sie Ihre Geschmacksnerven. Wählen Sie Weine, die Ihnen schmecken oder solche, die Sie schon immer mal probieren wollten. Ob preiswert oder teuer spielt dabei keine Rolle, vielleicht ist gerade die Kombination verschiedener Preisklassen eine spannende Ausgangssituation für die Weinprobe. Alternativ können Sie unterschiedliche Weine einer Rebsorte oder verschiedene Weine aus einem Anbaugebiet miteinander vergleichen. Auch eine Länderthematik wie Spanien, Italien oder Frankreich bietet sich an und lässt sich auch hervorragend mit Dekoration und typischen Snacks passend zum Motto unterstreichen. Darüber hinaus können Sie eine Zufalls-Weinverkostung veranstalten: Bitten Sie Ihre Gäste, einen Wein ihrer Wahl mitzubringen und lassen Sie sich überraschen.

3.    Tipps zum Servieren beachten

Wahllos sollten Sie Rot-, Weiß- und Schaumweine jedoch nicht bei der Weinprobe servieren. Steigern Sie die Sorten von weiß nach rot, von leicht nach schwer, von trocken nach lieblich, von jung nach alt. Haben Sie die Weine selbst gekauft, können Sie die Weine auch aufsteigend nach ihrem Preis ordnen. Achten Sie zudem auf die Temperatur der Weine: Weißweine sollten etwa auf 10 bis 14 Grad Celsius heruntergekühlt sein, Rotweine schmecken bei 16 bis 18 Grad am besten. Schaumweine mögen es noch kälter – servieren Sie sie bei 6 bis 7 Grad.

4.    Umgebung vorbereiten

Eine Weinverkostung findet am besten in einem taghellen Raum statt. Wenn Sie dann noch weiße Tischdecken oder Sets auf dem Tisch verteilen und weißes Papier bereitlegen, können Sie auch die Farbe der Weine vor dem neutralen Hintergrund gut beurteilen. Viel wichtiger als die Farbe ist allerdings der Duft des Weins. Lüften Sie den Raum ausreichend durch, damit keine anderen Gerüche die Nase beeinflussen. Die Beurteilung des Geschmacks hängt zu einem Großteil vom Geruchssinn ab. In einer Küche, in der gerade gekocht wird, sollte die Weinprobe nicht stattfinden.

Schaffen Sie mit hübschen Accessoires und passender Tischdeko Hingucker bei der Weinprobe:

  • Selbstgestaltete Windlichter mit Korken sorgen für gemütliches Flair.
  • Aus alten Weinflaschen können Sie ebenfalls Windlichter oder Hängelampen gestalten.
  • Schneiden Sie Weinkorken in Scheiben und kleben Sie sie zu Untersetzern für die Weingläser zusammen.
  • In der Tischmitte platzieren Sie umgedrehte Weingläser in deren Kelchen Sie dekorative Accessoires platzieren, zum Beispiel passend zur Jahreszeit. Auf den Bodenplatten der Gläser können Sie Stumpenkerzen platzieren.
  • Weintrauben in rustikalen Holzschalen oder auf Schiefertafeln zusammen mit Korken drapiert, ergeben ein hübsches Arrangement.

5.    Snacks und Zubehör bereitstellen

Um die Geschmacksknospen während der Weinprobe zu neutralisieren, stellen Sie stilles Wasser und etwas Weißbrot bereit. Weitere Snacks sollten ebenfalls nicht stark gewürzt sein oder zu viel Fett enthalten. Für jeden Teilnehmer planen Sie je ein Glas für jeden Wein ein. Die Weingläser haben idealerweise einen bauchigen Kelch und einen Stiel zum Anfassen– so kann der Wein durch den Luftkontakt seine Aromen optimal entfalten und Sie erwärmen den Rebensaft nicht durch Ihre Handwärme. Wenn Sie den Wein wie Profis verkosten und den ersten Schluck „kauen“, sind Behälter zum Ausspucken sinnvoll. Einfache Schalen eignen sich genauso wie ein Trichter, den Sie auf eine leere Weinflasche stecken. Damit sich Ihre Gäste die vielen Eindrücke nicht merken müssen, legen Sie Notizblöcke und Stifte bereit.

So vorbereitet kann bei Ihren Weinproben zu Hause nichts mehr schiefgehen. Jetzt müssen Sie nur noch die Sinne schärfen und Ihren Assoziationen freien Lauf lassen, während Sie die unterschiedlichen Weine genießen. Lesen Sie hier, wie Sie Wein richtig verkosten.

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