Frühling auf dem Weingut

Bei uns können Sie das ganze Jahr über köstliche Weine kaufen. Doch bis der Wein in die Flasche kommt, muss mindestens ein Jahr vergehen, in dem die Trauben an den Rebstöcken wachsen, reifen und schließlich gelesen werden können. Wenn die Natur im Frühling zeigt, was in ihr steckt, können Winzer sich trotzdem nicht zurücklehnen. Im Frühjahr stehen ganz besondere Aufgaben auf dem Weingut an.

Rebschnitt am Jahresanfang

Schon früh im Jahr, im Januar und Februar, beginnt für den Winzer die Arbeit auf dem Weinberg: Von Hand werden die Reben zurückgeschnitten. Diese Arbeit kann mitunter Wochen dauern. Indem sie beim Rebschnitt altes Holz entfernen, sorgen die Winzer für bessere Qualität ihrer Weine: Die wertvollen Inhaltsstoffe verteilen sich auf weniger Ruten und Trauben und werden so intensiviert.

Ruten biegen und binden: Reberziehung im März

Im März bemerken die Winzer dann meist blutende Reben. Doch das ist keinesfalls ein schlechtes Zeichen: Der natürliche Saftaustritt an den Schnittstellen wird als Rebbluten bezeichnet und zeigt, dass der Weinberg aus dem Winterschlaf erwacht.

Dann ist es Zeit, die Reben nach unten zu biegen und festzubinden. Die sogenannte Reberziehung bringt die Rebe in Form, sodass die Triebe gleichmäßig mit Nährstoffen versorgt werden. Das Biegen und Binden geschieht am besten bei Regen: Durch die Feuchtigkeit brechen die Ruten dabei nicht.

Bodenpflege am Weinberg im April

Spätestens im April muss der Winzer dann den Boden rund um die Weinstöcke auflockern. Dadurch können Mikroorganismen optimal ihre Arbeit verrichten. Begrünungspflanzen werden ausgesät, um für ein ausgewogenes Bodenklima zu sorgen. Falls nötig, düngen Weinbauern ihre Reben auch, um die Nährstoffaufnahme zu optimieren. Moderne Analyseverfahren helfen dabei, die ideale Düngemenge zu bestimmen. So können Kosten gespart und die Umwelt geschont werden.

Pflanzenschutz im Mai

Je kräftiger die Sonne im Frühling auf den Weinberg scheint, desto schneller treiben die Reben aus. Doch nicht nur die als Augen bezeichneten Knospen brechen auf. Der Austrieb geht häufig mit schädlichen Organismen einher, die sich über die Rebstöcke hermachen. Etwa Anfang Mai kommen dann gegebenenfalls Spritzmittel gegen tierische Schädlinge und Pilzkrankheiten zum Einsatz. Sparsam eingesetzt, sind sie in manchen Fällen unumgänglich, wenn Winzer nicht ihre gesamte Ernte verlieren möchten.

Frühlingsweine

Auch im Weinkeller werden Winzer im Frühling gebraucht, wie unser Winemaker Raimund Prüm weiß: Der neue Jahrgang ist bereit, in Flaschen abgefüllt zu werden. In diesem Zusammenhang richten viele Weingüter Feste und andere Veranstaltungen aus, um den jüngsten Wein zu feiern und zu genießen.

Sie haben ebenfalls Lust auf frische Frühlingsweine? Wie wäre es mit unseren Neuen: Weingut Johannes Leitz Riesling Rheingau QbA oder Günther Jauch weiss?

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