Woran erkennt man einen guten Champagner?

Wer die Wahl hat, hat bekanntlich die Qual – das gilt auch für Champagner. Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, was einen guten Tropfen ausmacht? Wir verraten Ihnen, woran Sie einen Qualitäts-Champagner erkennen und machen Sie zum Champagner-Experten.

Champagner ist ein edles Getränk voller Lebendigkeit und wird gerne zu besonderen Anlässen wie Abschlüssen, Geburtstagen oder anderen Festtagen getrunken. Aber was macht einen Champagner überhaupt zu solch einem besonderen Getränk? Es gibt einige Merkmale, mit deren Hilfe Sie die Qualität eines Champagners überprüfen können – angefangen beim Anbau, Lagerung, Geschmack, Geruch und ganz besonders dem Perlenspiel. Mit unseren wertvollen Tipps können Sie von nun an sofort die Spreu vom Weizen trennen. 


So entsteht guter Champagner

Die Frage, was einen guten Champagner wie den Veuve Monsigny ausmacht, fängt bereits beim Anbau an. Denn der wahre Champagner stammt aus dem nordostfranzösischen Anbaugebiet Champagne und wird aus den drei Rebsorten Chardonnay, Pinot Meunier und Pinot Noir hergestellt – nicht zu verwechseln mit dem Spätburgunder Pinot Noir. Allein der Titel ist also bereits ein Qualitätsmerkmal. In der Champagne herrscht eine ideale Harmonie zwischen Wasser regulierenden Kalkböden, trocken-mildem Klima und geschützten Hanglagen – dies sind perfekte Voraussetzungen für die besten Weine der Welt.

Prickelnd
Champagner AC Brut


Champagner-Genuss:
Diese Hinweise verraten Qualität

Sie betrachten das Glas frisch eingegossenen Champagner – es macht Freude, der schönen Perlage zuzusehen. Ein Perlenspiel aus vielen kleinen Bläschen ist ein deutlicher Hinweis auf die gute Qualität eines Champagners. Die Perlen sind dabei schön aneinandergereiht, fast wie an einem Faden. Bei großen Perlen handelt es sich im Umkehrschluss also nicht um den allerbesten Tropfen. Hier erfahren Sie wie die Perlage entsteht.


Frische, Frucht und Schaum – feiner Champagnergeschmack

Wie hochklassig der edle Tropfen ist, bestimmt auch seinen Geschmack. Denn ein guter Champagner ist sanft und elegant und nicht schwer und dominant. Er hat einen mineralischen Geschmack, der an Zitrusfrüchte und Brioche erinnert. Auch der Geruch ist ausschlaggebend, so riecht guter Champagner frisch und unaufdringlich nach Hefe. Zusätzlich ist auch der Schaumkranz ein Hinweis auf die Qualität: Der Schaum eines hochwertigen Champagners verschwindet leise und langsam und zerbricht nicht sofort. 

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Besondere Gläserwahl:
Champagnertulpen sorgen für Aroma

Spezielle Gläser lassen Geschmack, Geruch und Perlenspiel übrigens besonders gut zur Geltung kommen – ganz so wie die sogenannte Champagnertulpe. Die Höhe des Glases ermöglicht, dass die Perlage perfekt aufsteigen kann. Dadurch, dass das Glas nach oben hin schmaler wird, können auch Aromen besser aufsteigen und die Nase umschmeicheln. Champagner trinkt sich noch besser, wenn er unmittelbar vor dem Genuss auf neun Grad abkühlt wurde. Erfahren Sie mehr zum Thema Gläserkunde – welches Glas für welchen Wein?


Champagner gekonnt lagern:
So bleibt der Tropfen edel

Die richtige Lagerung beginnt bereits bei der Weinproduktion – genauer gesagt nach der zweiten Gärung, bei dem der Grundwein mit Zucker und Hefe versetzt wird. Die Zersetzung durch die Hefe bestimmt übrigens auch Geschmack und Perlage des Champagners. Hier erfahren Sie alles über den Gärungsprozess bei Schaumweinen – die Flaschengärung ist ein entscheidendes Merkmal. Nach diesem Schritt, kann der Wein mehrere Jahre lang gelagert werden. In der Regel werden Champagner mit Jahrgang dabei drei Jahre gelagert. Wenn der Champagner auf seinem Höhepunkt ist, wird er ausgeliefert.


Diese Fehler sollten Sie beim Lagern vermeiden

Nach dem Kauf bleibt Champagner auf seinem Genuss-Höhepunkt, wenn er bei maximal 12 Grad lagert. Zudem sollte die Flasche liegend lagern, um den Korken feucht zu halten. Das edle Getränk hält sich noch besser, wenn es vor äußeren Einflüssen wie Erschütterungen, Lichteinstrahlung, zu hoher Feuchtigkeit und starken Gerüchen geschützt wird. Denn all diese Faktoren können den Geschmack negativ beeinflussen.

Fliegende Korken? So öffnen Sie Schaumwein richtig.

Champagner ohne Jahrgang sollte besser nach spätestens zwei Jahren getrunken werden, denn langes Lagern kann dazu führen, dass der Höhepunkt des Weines überschritten wird und Geschmack und Qualität kippen. Jahrgangschampagner können dem gegenüber bis zu zehn Jahre gelagert werden. Auch die Lagerung im Kühlschrank bekommt dem Edeltropfen nicht, denn der Korken kann hierdurch austrocken und sich verkleinern. Durch das Schrumpfen entweicht Kohlensäure aus der Flasche und umgekehrt dringen Gerüche in die Flasche ein.

Wer noch mehr Tipps zum Genießen von Champagner benötigt, sollte unser Video mit Starköchin Sybille Schönberger ansehen.

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