Spätburgunder: Der König der Rotweine

Der Pinot Noir oder auch Spätburgunder wird gern als König der Rotweine bezeichnet. Beim Anbau mutiert der rubinrote Tropfen jedoch zur wahren Diva und ist sehr anspruchsvoll. Um diesem Wein gerecht zu werden, heißt es, sein Handwerk zu beherrschen. Erfahren Sie mehr über den weltberühmten Edeltropfen.

 

Der Pinot Noir oder Spätburgunder zählt zu den ältesten und bedeutendsten Rebsorten der Welt, dessen Ursprung allerdings nicht bekannt ist. Vermutet wird die französische Region Burgund, da hier bereits im ersten Jahrhundert Spätburgunder die Gaumen erfreuten. Aber auch andere Länder haben den edlen Tropfen gern, schließlich gilt der Spätburgunder als beliebtester Rotwein der Welt.

Pinot Noir: (W)einmal um die Welt

Neben Frankreich als Spitzenproduzent des Pinot Noir und einer beeindruckenden Anbaufläche von 30.000 Hektar steht Deutschland nach den USA auf Platz drei der Rebenkultivierung. Hier wird die Edelrebe auf knapp 12.000 Hektar angebaut – dabei liegt das Winzerherz mit der Hälfte der deutschen Gesamtfläche in Baden. Aber auch Pfalz, Rheinhessen und Ahr gehören zu treuen Liebhabern des Spätburgunders. Auf seiner Reise um die Welt wird der König der Rotweine zudem unter anderem in Italien, Neuseeland, Australien oder auch Südafrika angebaut und weltweit exportiert.

Trauben und Ernte: Das steckt hinter den Namen

Die Trauben des Spätburgunders wachsen sehr dicht aneinander und sehen wie Kieferzapfen aus, auf Französisch übrigens „pin“ – jetzt raten Sie mal, was die Franzosen bei der Namensgebung „Pinot Noir“ inspiriert haben könnte. Der deutsche Name „Spätburgunder“ ist übrigens für Wein-Laien recht irreführend, da ein Spätburgunder mittelspät reift und nicht spät. Die Aufklärung ist jedoch ganz einfach: Der Name Spätburgunder orientiert sich an der Reifezeit des Frühburgunders, der zwei Wochen früher reift, im Vergleich dazu ist der Pinot Noir also spät dran.

Eine Rebendiva mit hohen Ansprüchen: Der Spätburgunder

Um den König der Rotweine kultivieren sowie produzieren zu können, muss auf einiges geachtet werden, denn die Reben des Spätburgunders sind wahre Diven und sehr anspruchsvoll: Das ideale Plätzchen befindet sich in erhöhter Südlage auf Kalkböden, bei einem gemäßigten bis kalten Klima. Da die Reben dünnhäutig sind, mögen sie zu kalte oder zu heiße Temperaturen sowie stark schwankende Witterung nicht. Dadurch, dass ihnen ein dickes Fell fehlt, sind sie außerdem anfällig für Befall wie Mehltau.

Diese Kennzeichen machen den Edelwein aus

Typische Merkmale dieses meist trockenen Weines sind das fruchtige Aroma und der Säuregehalt. Die Struktur des traditionellen Weines wird nämlich von seiner Säure bestimmt und nicht von seinem Gerbstoff, wie es bei anderen Weinen der Fall ist.

Im Vergleich dazu enthält die moderne Variante des Spätburgunders mehr Gerbstoff, ist säureärmer und leuchtet in einem prächtigen Rubinrot. Häufig werden die moderneren Spätburgunder in kleinen Eichenfässern eingelagert – das Holz beeinflusst wie sanft der Wein schmeckt und bestimmt zudem das Aroma. Typische Nuancen, die durch die Holzeinlagerung entstehen sind unter anderem Vanille, Nelke, Schokolade oder auch Zedernholz. Bei einem Spätburgunder lohnt es sich also ganz besonders, die Nase lange ins Glas zu halten, bevor man den ersten Schluck nimmt.

Der Wein fühlt sich bei einer Lagertemperatur zwischen sechzehn und achtzehn Grad übrigens besonders wohl. Das beste Alter erreicht der Spätburgunder dann bei einem Schönheitsschlaf von fünf und zwanzig Jahren.

Fritz Keller: Qualität aus Baden

Fritz Keller ist ein etablierter Winzer, Hotelier und Gastronom, der exklusiv für ALDI einen modernen Spätburgunder entwickelt hat – diesen Wein müssen Sie unbedingt kosten!
Bei seinem Wein verarbeitet er nur die besten Trauben, schließlich steht sein Name für Qualität. Sein sorgfältig produzierter Spätburgunder kombiniert exquisiten Genuss und gekonntes Handwerk zu fruchtigen Aromen wie Sauerkirsche, Brombeere und feinherbe Schokolade.

Der Spätburgunder von Fritz Keller repräsentiert ein rundes Konzept: Vom kontrollierten Anbau über den Weingenuss bis zum Flaschendesign. Eine weitere Besonderheit an dem Wein ist, dass der bekannte Winzer mit dem Bauhaus-Projekt zusammenarbeitet, das für jeden Jahrgang ein Motiv aus dem Bauhaus-Archiv für das Weinetikett bereitstellt. Was seinen Pinot Noir auszeichnet, ist, dass er nicht ermüdet, sondern belebt. Sein Spätburgunder ist ein echter Qualitätswein für Kenner und Genießer, die einen ernsthaften Rotwein zu schätzen wissen.

Spätburgunder: Dazu passt der Rotwein

Der Spätburgunder mag angenehme 16 bis 18 Grad und ist ein idealer Begleiter für die kältere Jahreszeit. Mit dem Beginn von Herbst und Winter stehen bald auch wieder schwerere Malzeiten wie Braten und Wild auf dem Tisch, zu denen der Spätburgunder vorzüglich passt. Aber auch Fisch und Käseplatten werden durch den Roten harmonisch ergänzt. Allerdings schmeckt der Wein auch gekühlt bei 10 bis 12 Grad und sorgt für Erfrischung an heißen Tagen.

Ein Tipp: Für Naschkatzen lässt sich der Spätburgunder auch prima mit süßen Desserts vereinen, zum Beispiel mit Leckereien mit Erdbeeren und Vanille.

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