Was verrät das Weinetikett?

Gehören Sie auch zu denjenigen, die einen Wein gerne anhand seines Etiketts auswählen? Das ist auch gar nicht weiter schlimm, denn natürlich trinkt das Auge mit. Dennoch sollten Sie die Gelegenheit nutzen und mal einen etwas genaueren Blick auf das Weinetikett werfen. Denn hier verbergen sich viele spannende Informationen. Wir bringen Licht ins Dunkel und zeigen Ihnen, was Ihnen das Etikett über den Tropfen Ihrer Wahl verrät.

1) Rebsorte – bei deutschen und österreichischen Weinen steht sie oft auffällig auf dem Etikett. Andere Weinbauländer geben stattdessen die Anbauregion an. Wenn Sie eine Lieblingssorte haben, erleichtert Ihnen diese Angabe die Orientierung.

2) Qualitätsstufe des Weins – Weine gibt es in unterschiedlichen Qualitätsstufen. In welcher Kategorie ein Wein einsortiert wird, hängt mit der Traubenreife zum Zeitpunkt der Ernte zusammen. Hier lesen Sie mehr zu den unterschiedlichen Qualitätsstufen deutscher Weine.

3) Jahrgang – bei Alltagsweinen gilt grundsätzlich, dass Rotwein etwas länger gelagert werden kann als Weißwein. Während ein Weißwein schon nach 2 Jahren einiges von seinem Geschmack eingebüßt haben kann, schmeckt ein Rotwein in der Regel auch nach 3 oder 4 Jahren noch so gut wie am ersten Tag.

4) Weinanbaugebiet – allein in Deutschland gibt es 13.  

5) Alkoholgehalt – in der Regel liegt er zwischen 9 und 14 Prozent.  

6) Losnummer – jeder Produktionstag eines Weines erhält  eine eigene Losnummer, damit die Rückverfolgbarkeit gegeben ist.

7) Amtliche Prüfungsnummer – jeder deutsche Qualitätswein muss sich einer amtlichen Prüfung unterziehen. Diese stellt sicher, dass es sich um einen fehlerfreien, für die Qualitätsstufe typischen Wein handelt. Anhand der Prüfnummer lässt sich die Kontrolle zurückverfolgen. 

8) Hinweis auf allergene Stoffe – bei Unverträglichkeiten sollten Sie hierauf einen genauen Blick werfen.  

9) Name und Adresse des Abfüllers – ist der Wein nicht vom Erzeuger abgefüllt, wird der Abfüller zusätzlich zum Erzeuger angegeben.

10) Geschmacksangabe – trocken, halbtrocken, feinherb oder lieblich, was darf’s sein?  

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