Weinanbaugebiet Champagne: Trauben aus besten Lagen

Im Weinanbaugebiet der Champagne wird das Wort Tradition großgeschrieben – und das schillerndste aller Getränke jeden Tag auf Neue gewürdigt. Natürlich mit dem ein oder anderen Glas Champagner. Doch was ist so besonders an der Region? Wir verraten alles Wissenswerte über das Weinanbaugebiet Champagne.

Weniger als eine Stunde östlich von Paris entfernt liegt sie: die historische Provinz Champagne. Die Heimat des gleichnamigen Schaumweines, mit dem wir so gern auf positive Neuigkeiten anstoßen. Bewohner und Winzer sind stolz auf ihre exquisiten Weinberge.

Champagner ist nicht gleich Champagner

Haben Sie es gewusst? Nur ein Schaumwein aus dem Weinanbaugebiet Champagne in Frankreich darf offiziell als Champagner bezeichnet werden. Es handelt sich um eine geschützte Herkunftsbezeichnung, dessen Produktionsgebiet 1927 per Gesetz auf ein Gebiet von rund 34.000 Hektar begrenzt wurde. Leider wird der Begriff “Champagner” dennoch häufig für andere Weine verwendet, die nicht aus dieser traditionsbewussten Region stammen.

Champagne: Das beste Klima für feine Trauben

Ein lohnender Weinausbau im Nordosten Frankreichs? Aber, ja! Auch, wenn die Region der Champagne eher kühl als warm ist, herrschen hier ideale Bedingungen für die Reife der Trauben. Nicht umsonst werden in der Champagne einige der besten Weine der Welt hergestellt. Das Klima ist meist trocken und mild. Winzer profitieren hier von zwei verschiedenen Klimaeinflüssen: dem Kontinental- und dem maritimen Klima. Im Weinanbaugebiet Champagne …

  • ist es überwiegend kühl,
  • gibt es regelmäßige Niederschläge,
  • herrschen gleichmäßig niedrige Temperaturen und geringe jahreszeitliche Temperaturunterschiede,
  • gibt es ganzjährig nur eine schwache Sonneneinstrahlung, wodurch die Traubenreife ideal gelingt.

 

Untergrund, Boden, Klima und Lage harmonieren miteinander und bilden die Grundlage für beste Weine. Die Weinberge der Champagne liegen auf einer Höhe von 90 bis 300 Metern und werden von den umliegenden Wäldern bestens geschützt. Der Kreideboden wirkt hier wie ein Schwamm und hat eine sandige, lehmige Oberschicht.

Traubenvielfalt aus Frankreich: Ein Weinanbaugebiet, vier Regionen

Das Weinbaugebiet Champagne ist in vier größere Regionen unterteilt. Die totale Rebfläche besteht aus 278.000 Parzellen, wovon jede ihren Weinen einen unverwechselbaren, einzigartigen Charakter verleiht:

  1. Montagne de Reims: Hier wird die kraftvolle Rebsorte Pinot Noir angebaut. Die roten Trauben mit weißem Saft geben dem Wein fruchtige Aromen und viel Körper.
  2. Marne-Tal: Pinot Meunier, die rote Traube mit weißem Saft, verleiht Rosé-Champagner seine fruchtige, runde Note – und viel Geschmeidigkeit.
  3. Côte des Blancs: In dem Kreideboden wächst die Rebsorte Chardonnay. Die weißen Trauben dieser feinen Rebsorte sorgen für blumige und vor allem mineralische Noten.
  4. Côte des Bar: Im Süden der französischen Provinz wird eine leichte Variante des Pinot Noir angebaut und gekeltert. Das Kontinentalklima wirkt sich hier besonders günstig aus.

 

Kalkboden der Champagne – ein Wunder der Natur

Ein weiteres Hauptmerkmal des Terroirs der Champagne? Der Boden. Der Untergrund der Region besteht überwiegend aus Kalkstein,  selbst in trockenen, heißen Sommern kann dadurch eine gute Wasserversorgung gewährleistet werden. Der Kalkboden führt außerdem zum unverwechselbaren, mineralischen Aroma der Weine der Champagne.

Charakteristisch für die Champagne: Weinberge in Hanglage

Denken wir an die Champagne, so erscheinen in unseren Köpfen meistens nicht nur Bilder von edlen Schaumweinen, sondern auch hügelige Rebflächen, umgeben von Wäldern und idyllischen Dörfern. Die Champagne verfügt über ein natürliches Gefälle. Sie ist in eine romantische Hügellandschaft eingebettet. Auf diese Weise bekommen die Reben genügend Sonne und überschüssiges Wasser läuft einfach nach unten hin ab. Eine Win-win-Situation.

Prickelnd
Champagner AC Brut

Traditionelle Flaschengärung ist ein Muss

Ein Champagner darf ausschließlich nach der “Méthode champenoise”, auch Flaschengärung genannt, hergestellt werden. Bereits seit Jahrhunderten praktizieren die Winzer der Champagne diese besondere Kunst des Flaschenrüttelns, bei der eine zweite Gärung in der Flasche stattfindet. Sie beeinflussen durch das regelmäßige Drehen der Flaschen die Bildung der feinen Bläschen so, dass einzigartige, feinperlige Schaumweine entstehen. Es handelt sich dabei um ein sehr aufwendiges und kostspieliges Verfahren, dass aber zunehmend auch von Winzern aus anderen Regionen angewandt wird.

Mehr über das Degorgieren und die sogenannte Dosage erfahren Sie in diesem Artikel.

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