Weinland Toskana: Von malerischen Hügeln bis zum Spitzenwein

Die Toskana ist zu jeder Jahreszeit ein wunderschönes Urlaubsziel: Malerische Landschaften und Dolce-Vita-Flair laden zum Entspannen ein. Doch auch bei Weinkennern steht die italienische Region hoch im Kurs, schließlich erfreuen sich toskanische Weine international großer Beliebtheit.

Heute ist die Toskana weltweit für ihre vielfältige und qualitativ hochwertige Weinauswahl bekannt: Winzer kultivieren hier mehr als 2000 Rebsorten auf einer beeindruckenden Fläche von über 60.000 Hektar. Die Basis vieler Spitzenweine aus der Toskana ist übrigens die Sangiovese, die toskanische Superrebe. Die Sangiovese nimmt 100.000 Hektar ein und wird somit auf über 10 Prozent der Rebfläche Italiens angesiedelt. Aber auch weitere toskanische Reben wie Alicante und Malvasia oder auch internationale Sorten wie Sauvignon und Cabernet Franc werden angebaut.

Italienischer Qualitätswein: Exportschlager mit Geschichte

Die Weingeschichte der Toskana geht tatsächlich sehr weit zurück. Schon vor den Römern wurden Reben durch die Etrusker kultiviert. Ab dem 7. Jahrhundert vor Christus wurde dieser dann bereits in den Mittelmeerraum exportiert. Im Mittelalter erlebte die Toskana einen starken wirtschaftlichen sowie kulturellen Aufschwung, vor allem durch Florenz als das damalige Finanzzentrum. Reiche Kaufleute erwarben repräsentative Ländereien und Anwesen und kurbelten damit auch Landwirtschaft und Weinanbau an. Haltbare süße und sehr starke Weine waren das, was dem damaligen Trend entsprach.

Übrigens: Auch die Rebsorte Gutedel kann auf über 5000 Jahre Geschichte zurückblicken. Erfahren Sie mehr.

Toskana im Hier und Jetzt: Ideales Terroir der ligurischen Küste

Die an der ligurischen Küste gelegene Toskana zählt auch heute noch zu den wichtigsten Weinanbaugebieten Italiens – und den renommiertesten der Welt. Das mediterrane Klima ist mit seiner konstanten Sonneneinstrahlung und nur leichten Temperaturschwankungen ideal für den Weinanbau. Leichte Regenschauer befeuchten regelmäßig die Kalkböden und verhindern, dass die Flächen austrocknen. Die kleinen Reben können somit ungehindert wachsen und sind vor Überflutung oder Vertrocknung sicher. Die Landschaft der Toskana ist von Hügeln geprägt, die zudem noch ganz praktische Vorteile bietet: eine sehr gute Ausrichtung für Rebenstöcke. Neben der Schönheit und allgemeinen Merkmalen, ist die Toskana in eine Vielzahl von Weinregionen und –lagen unterteilt, die sich von Pisa bis in den Süden des Landes erstrecken und den Weinen ihre ganz eigene Note verleihen.

Chianti & Co: Einzigartige Schönheit der Toskana im Wein

Jedes dieser Anbaugebiete weist ihre Besonderheit auf, so ist beispielsweise das Chianti-Gebiet für den weltweit beliebten Chianti Classico bekannt, während die junge Weinbauregion Maremma im Süden der Toskana mit innovativen Supertuscans überzeugt. In Bolgheri bestimmt das trocken-heiße Klima den Anbau der Rebensorte Carbenet Sauvignon, während im südlichen Montalcino der populäre DOC-Wein Brunello gekeltert wird. In bergigen Höhen in Montepulciano wird auf einer 1000 Hektar großen Anbaufläche Vino Nobile angebaut, der gemeinsam mit dem Chianti und dem Brunello die größten Weine der Sangiovese-Rebe bilden. Ein besonderer Tipp für alle Weinliebhaber, die eine Reise in die Toskana planen: Am letzten Sonntag im Mai findet mit dem „Cantine Aperte“ das größte Weinevent Italiens statt, bei dem Italiens Weingüter ihre Weinkeller für das Publikum öffnen. Eine tolle Möglichkeit, um die Weinvielfalt der Region vor Ort kennenzulernen.

Lesen Sie mehr zum Thema „Wein richtig verkosten – Tipps für die Weinprobe“.

Von Tafelwein bis DOC: Toskanischer Wein für Genießer

Mit ihrer Weinwelt verbindet die Toskana gleichzeitig Tradition mit Innovation, denn neben den weltweit bekannten Rotweinen wie dem Chianti Classico werden auch die sogenannten Supertuscans gekeltert. Diese moderneren Weine brechen die engen DOC- und DOCG-Richtlinien der Weinproduktion, nach denen üblicherweise toskanische Qualitätsweine produziert werden – das Ergebnis sind individuellere Winzererzeugnisse auf sehr hohem Niveau. Mehr als 40 Prozent der gekelterten toskanischen Qualitätsweine zählen zu DOC- oder DOCG-Weinen. In der Toskana überwiegt generell der rote Tropfen, doch auch hochqualitative weiße DOCG-Weine werden produziert.

Kräftig und rund - einfach hervorragend!
M. aus Calw (28.03.18 - 5 Sterne)
Rotwein
1300 Rosso Toscana IGT

Toskanische Rotweine sind eine wunderbare Möglichkeit, um auch hierzulande in das „Dolce-Vita-Flair“ Italiens einzutauchen. Ganz so wie der 1300 Rosso Toscana IGT, der die Vielfalt und Einmaligkeit dieser besonderen Region einfängt. Dieser trockene Rotwein stammt aus dem Hause Frescobaldi – eines der ältesten und renommiertesten Weingüter Italiens. Übrigens: Die Zahl auf dem Etikett verrät den ganzen Stolz der Winzerfamilie – ihre jahrhundertealte Weinbautradition, die sich tatsächlich bis auf das Jahr 1300 zurückführen lässt.

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