Wie viele Kalorien stecken in einem Glas Wein?

Wer kennt das nicht? Das leckere Essen über die Weihnachtsfeiertage ist allzu verlockend gewesen und passend zum Jahreswechsel ruft dann das schlechte Gewissen. So ist es wenig überraschend, dass all die Jahre wieder eine bewusstere Ernährung ganz oben auf der Liste der beliebtesten Vorsätze für das neue Jahr steht. Doch welche Rolle spielen das abendliche Glas Wein oder der Drink auf der Party, wenn man seine Kalorienzufuhr einmal etwas genauer im Blick behalten möchte?

Sie ahnen es vielleicht bereits: Alkohol gilt nicht gerade als Schlankmacher. Dennoch gibt es Augenblicke, die zum Anstoßen mit einem guten Crémant einladen und auch ein geselliger Weinabend mit Freunden gehört einfach dazu. Der Verlauf ist dabei häufig ähnlich: Der Abend läuft perfekt, die Stimmung ist gut und schnell wird nicht nur eine, sondern auch schnell die zweite und dritte Weinflasche geöffnet. 

Aber wie viele Kalorien hat denn eigentlich ein Glas Wein? Ganz pauschal lässt sich dies nicht beantworten, da die verschiedenen Weinsorten unterschiedliche Nährwerte enthalten. Entgegen der verbreiteten Annahme, dass die Weinsorte Einfluss auf die Kalorienanzahl hat, hängt die Menge der Kalorien im Wesentlichen vom Alkoholgehalt und der Süße des jeweiligen Weins ab. Weine mit einem höheren Alkoholgehalt stammen häufig aus warmen Regionen, in denen ein höherer Zuckergehalt in den Trauben zu einem höheren Alkoholgehalt im Wein führt. Um sich selbst ein Bild der Kalorienmenge zu machen, können Sie sich ganz einfach an der Faustformel orientieren: Alkoholanteil (in %) x 5,5 = Kalorien pro 100ml Wein.

Wer nicht auf den gemeinsamen Weinabend, aber gerne auf eine unerwünschte Gewichtszunahme verzichten möchte, kann zusätzlich die folgenden Tipps beherzigen. So gilt auch beim Alkoholkonsum wie in vielen anderen Bereichen des Lebens auch: in Maßen genießen. Nehmen Sie sich bewusst Zeit für Ihr Glas Wein und trinken damit weniger, aber mit jeder Menge Genuss. Erfahren Sie mehr zum Thema "Wein und unsere Gesundheit".

Auch kann es sicherlich nicht schaden, als Durstlöscher Wasser zum Wein zu trinken. Ob still, medium oder spritzig, hier finden Sie einige Tipps für die richtige Kombination

  • Mineralwasser mit viel Kohlensäure ist ein passender Begleiter zu lieblichen Weinen. Es unterstreicht die Säure auf angenehme Weise und mildert die Süße. 
  • Trockene Weißweine verlangen ein ausgewogen mineralisiertes Wasser mit mittlerem Kohlensäuregehalt, es intensiviert die Säure im Wein und unterstützt auf diese Weise den Geschmackseindruck noch mehr an Frische gewinnt.
  • Ein stilles Wasser harmoniert besonders gut mit tanninbetonten Rotweinen. Denn Kohlensäure würde den bitteren Geschmack der Tannine verstärken.

 

Weiterhin gilt: Trinken Sie nicht zu spät. Nur so geben Sie Ihrem Körper die nötige Zeit vor dem Schlafengehen, um die durch den Alkohol zugeführten Kalorien in Ruhe zu verdauen. 

In diesem Sinne: Prost!

 

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