Willkommen, Drink! Alles über den Aperitif

Sie möchten Ihre Gäste gebührend begrüßen? Servieren Sie einen Aperitif! Lesen Sie hier, was es mit dem appetitanregenden Getränk auf sich hat und was sich als Willkommensdrink eignet.

Appetitanreger Aperitif

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich aus dem lateinischen Verb aperire, was so viel bedeutet wie öffnen, in Frankreich der Begriff Apéritif. Das Wort beschreibt ein appetitanregendes, alkoholhaltiges Getränk. Im übertragenen Sinne öffnet es den Magen und bereitet ihn so auf das darauffolgende Menü vor.

Insbesondere in Frankreich und Italien ist es üblich, vor dem Essen oder zu Beginn des Restaurantbesuchs einen Apéritif beziehungsweise einen Aperitivo zu sich zu nehmen. In Deutschland ist es gemeinhin noch nicht zur Gepflogenheit geworden, einen Aperitif zu servieren. Doch das sollte Sie nicht daran hindern, Ihren Gästen eine leckere Freude mit einem selbstgemachten Aperitif zu bereiten.

Was eignet sich als Aperitif?

Bevor Sie zu Tisch bitten, bietet ein Aperitif die Möglichkeit, den Abend in lockerer Atmosphäre zu beginnen. Üblich sind alkoholhaltige Getränke, die nicht zu süß schmecken. Ein zuckriger Aperitif macht schnell satt. Auch Drinks, die Milch oder Ei enthalten, erfüllen aufgrund ihres Eiweiß- und Fettgehalts eher den gegenteiligen Zweck. Stattdessen eignen sich herbe und bittere Aromen im Aperitif besser. Sie regen den Appetit an.

Aperitif-Klassiker: Drei Rezeptideen

Klassische Aperitifs enthalten Schaumwein oder stärkere Spirituosen, mittlerweile sind auch Longdrinks und Cocktails als Aperitif verbreitet. Welcher klassische Aperitif sagt Ihnen zu?

  • Martini

    Das kegelförmige Glas und die aufgespießte Olive machen den Cocktail Martini unverwechselbar. Durch die herbe Mischung aus Gin und Wermut ist der Martini für den ersten Drink des Abends prädestiniert. Er gelingt am besten gerührt – und nicht geschüttelt, wie James Bond ihn immer präferiert. Verrühren Sie für einen Martini Eiswürfel, sechs Zentiliter (6 cl) Wellinghouse Premium London Dry Gin und einen Zentiliter (1 cl) Wermut. Ohne Eis, dafür klassischerweise mit einer grünen Olive in ein Martiniglas geben und genießen.
  • Gin Tonic

    Für viele hat Gin mittlerweile einen festen Platz in der eigenen Hausbar. Gemixt mit Tonic Water wird daraus der Gin Tonic – ein idealer Aperitif. Vier Zentiliter (4 cl) Wellinghouse Premium London Dry Gin in ein Glas geben und mit Tonic Water aufgießen. Eiswürfel und je nach Geschmack Zitronenspalte, Kräuter oder Gurke hinzugeben und mit einem tollen Geschmackserlebnis in den Abend starten.

Appetithäppchen und Aperitif passend zum Menü

Weil ein Aperitif Ihren Gästen die Wartezeit verkürzt, bis Sie das Essen servieren, bietet es sich an, den Willkommensdrink auf die Menüfolge abzustimmen. Sie verwenden Minze und andere frische Kräuter? Dann passen beispielsweise Caipirinha, Hugo oder Hugo Blue mit ihren frischen Aromen perfekt. Ein Anislikör wie der französische Pastis oder der griechische Ouzo, gestreckt mit Wasser, eignet sich beispielsweise als Aperitif zu einem winterlichen Menü. Ebenso können Sie einen würzigen Moscow Mule mit Ingwer und Gurke vor Ihrem Menü servieren, sofern er die Speisen gut ergänzt.

Noch größer wird die Freude bei Ihren Gästen, wenn Sie kleine Knabbereien oder Fingerfood zum Aperitif reichen. In edlen Restaurants ist ein Amuse-Gueule, ein Appetithäppchen als Gruß aus der Küche, zum Apertitif obligatorisch. Oliven, Nüsse, herzhaftes Knabbergebäck, eine kleine Suppe oder Lachshäppchen – was passt zu Ihrem Aperitif am besten?

Lust auf mehr?

Diese Artikel könnten Sie interessieren

Rezept für Kürbis-Martini: Holen Sie sich den Herbst ins Glas

Dieses Kürbis-Martini-Rezept holt den farbenfrohen Herbst ins Glas und sorgt mit Sicherheit für Begeisterung bei Ihren Gästen - egal ob zu Halloween oder Erntedank.

Weinanbaugebiet Mazedonien: Das Rotweinparadies

Mazedonien ist für Rotweinliebhaber ein wahrer Weinhimmel; das Land bietet köstliche und gehaltvolle Weine in einem wunderschönen Ambiente.

Cava, Champagner, Prosecco: Was unterscheidet Schaumweine?

Sekt, Prosecco, Cava oder Champagner – Was genau ist eigentlich der Unterschied? Wir klären auf, woran man die festlichen Schaumweine erkennt.