Alles über Wodka: 7 Fragen und Antworten

Was wäre ein Spirituosenregal ohne Wodka? Laut Marktforschern ist Wodka aktuell sogar das beliebteste hochprozentige Getränk. Doch was unterscheidet den klaren Wodka eigentlich von anderen Spirituosen? Und was sollte man beachten, wenn man das „Wässerchen“ stilecht trinken will? Wir beantworten diese und weitere Fragen hier.

Woher kommt der Wodka ursprünglich?

Seit Jahrhunderten streiten sich Russland und Polen über die Frage: Wer hat den Wodka erfunden? Zum ersten Mal schriftlich erwähnt wurde ein wodkaähnliches Getränk 1405. Das damalige Wässerchen, wie man Wodka aus der slawischen Sprache ins Deutsche übersetzen kann, hat aber kaum etwas gemein mit den heutigen Sorten. Mittlerweile können Sie Wodka aus aller Welt kaufen: Neben Russland und Polen stellen auch skandinavische Länder wie Finnland, US-Staaten und Deutschland den klaren Branntwein her. Die Anzahl der Destillationen, die Sorgfalt der Filtration und die Rohstoffe entscheiden über Qualität und Geschmack.

Woraus wird Wodka gemacht?

Traditionell wird Wodka aus Roggen gebrannt. Weizen und Gerste eignen sich ebenfalls als Grundlage für den Branntwein. Doch auch Kartoffeln oder Melasse, ein Nebenprodukt der Zuckerherstellung, sind üblich. Sogar aus Weintrauben lässt sich Wodka herstellen. Genaue Vorgaben für die Herstellung von Wodka gibt es nicht. Wichtig ist nur, dass der Rohstoff Kohlenhydrate beziehungsweise Stärke und Zucker enthält und gären kann. Nach der Gärung und der Destillation folgt das Filtern: Begleitaromen und Fuselöle werden etwa mithilfe von Aktivkohle, Edelsteinen oder Milcheiweißen herausgelöst, damit nur noch der klare, reine Wodka übrigbleibt.

Wie lange hält sich Wodka?

Die optimale Qualität hat Wodka ein Jahr nach der Abfüllung. Falls Sie es den Russen nicht gleichtun können, und mit Ihren Freunden an einem Abend eine ganze Flasche Wodka leeren, verschließen Sie die Flasche einfach wieder. Allzu lange sollten Sie den Wodka aber nicht stehenlassen: Mit der Zeit verdunstet der Alkohol jedoch und es können sich Ablagerungen bilden, die den Genuss beeinträchtigen.

Wie viel Prozent Alkohol hat Wodka?

Bei den vielen verschiedenen Wodkasorten unterscheidet sich auch der Alkoholgehalt. Wodka weist mindestens 37,5 Volumenprozent auf, manch ein Erzeugnis kommt sogar auf 60 bis 80 Prozent Alkohol. Die übliche Trinkstärke von Wodka liegt bei 40 Prozent Alkohol, wie bei unserem Crystal Glacier Premium Vodka 40 %.

Wie schmeckt Wodka?

Anders als andere Spirituosen hat Wodka kaum Eigengeschmack und man riecht lediglich den Alkohol. Vielerorts gelten fast neutrale Wodkas sogar als besonders hochwertig. Lange Verköstigungen, bei denen der Wodka mit allen Sinnen erforscht wird, sind also gar nicht nötig. Je nach verwendeter Zutat zeigen sich jedoch Unterschiede: Wodka aus Getreide schmeckt mild und weich, während der Kartoffelschnaps einen süßlichen, schweren Geschmack aufweist.

Wie trinkt man Wodka?

In den slawischen Ländern, in denen Wodka seit jeher Tradition hat, trinkt man den Klaren ganz einfach pur, in einem Zug und nie ohne Trinkspruch. Um dem Kater vorzubeugen reichen Gastgeber Zakuski dazu, kleine deftige Häppchen. Auf jeden Wodka folgt so ein würziger Snack: Salzgurken eignen sich genauso wie Kaviar, gesalzene Tomaten, Würstchen oder Sauerkrautsalat. Hierzulande wird Wodka mit Vorliebe als Zutat in Cocktails verwendet. Was wären Moscow Mule und White Russian schließlich ohne den Branntwein? Wegen seines neutralen Geschmacks können Sie auch problemlos Longdrinks zubereiten und den Wodka mischen, beispielsweise mit Orangensaft oder Bitter Lemon. Möchten Sie den Wodka pur genießen, kühlen Sie ihn vorher auf die ideale Trinktemperatur von acht bis zehn Grad Celsius herunter.

Wie viel kostet Wodka?

Wie bei Wein gilt: Der Preis spiegelt nicht unbedingt mindere oder höhere Qualität wider. Auch günstiger Wodka kann hochwertig sein und gut schmecken. Probieren Sie doch mal unseren Czerwi Premium Wodka für 4,99 Euro und unseren Yamskaya Russischen Wodka für 6,99 Euro. Nach oben sind preislich fast keine Grenzen gesetzt: Der teuerste Wodka der Welt kostet rund drei Millionen Euro – weil er durch zerkleinerte Diamanten gefiltert und in eine mit Platin und Rhodium verzierte Flasche abgefüllt wird.

Na dann: Na sdarowje! (Prost!)

 

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