Zum Wohl! Das servieren Sie als Digestif

Das Beste kommt zum Schluss! Sie denken dabei ans Dessert? Nah dran, aber wir widmen uns heute einer anderen gustatorischen Freude am Ende eines Menüs: dem Digestif. Der soll im besten Fall nämlich nicht nur schmecken, sondern dem Körper auch noch etwas Gutes tun. Worauf es bei der Spirituose ankommt, damit sie tatsächlich eine verdauungsfördernde Wirkung entfaltet, lesen Sie hier.

Mit einem Digestif setzen Sie – neben einem Dessert – Ihrem Menü die Krone auf. Nach einem leckeren Essen soll er die Verdauung anregen und die vorangegangene Speisenfolge abrunden. Der Digestif ist also das Gegenstück zum appetitanregenden Aperitif.

Den Ursprung in der französischen Sprache und Esskultur haben jedoch beide gemein: Das französische Wort digeste bedeutet so viel wie gut verträglich oder leicht bekömmlich. Der lateinische Begriff digere heißt übersetzt verdauen.

Diese Getränke eignen sich als Digestif

Doch was serviert man am besten als Absacker? Zum Glück müssen Sie sich nicht festlegen! Verschiedene Spirituosen und Weinerzeugnisse bieten sich als Digestif an.

Kräuterbitter

Vor allem Kräuterbitter sind als Verdauungsschnaps beliebt: Die enthaltenen Kräuter sollen dem Magen beim Verarbeiten der Speisen helfen. Tatsächlich sind es wenn überhaupt die Bitterstoffe in einem Digestif, die dazu führen, dass vermehrt Magensäure freigesetzt wird. Der Alkohol hat mit diesem Effekt wenig zu tun. Jeder Kräuterbitter hat seine eigene milde Aromatik. Bei der Rezeptur kommen verschiedene Kräuter, Gewürze und weitere Zutaten zum Einsatz. Wegen ihres hohen Zuckergehalts gelten manche Kräuterbitter als Likör, so auch unser Mümmelmann Jadgbitter Kräuterlikör.

Klare Spirituosen

Kartoffeln, Getreide und Agavensaft sind typische Zutaten für klare Spirituosen wie Wodka, Korn und Tequila. Daneben darf ein ordentlicher Anteil Alkohol nicht fehlen. Wer solch einen Digestif verlangt, muss den vergleichsweise starken Geschmack der klaren Schnäpse mögen. Doch nicht jeder Klare schmeckt gleich. Probieren Sie doch mal unsere drei Wodka-Sorten Crystal Glacier Premium Vodka 40 %Czerwi Premium Wodka und Yamskaya Russischer Vodka.

Likör

Sie mögen es lieber süß? Dann ist ein Likör als Digestif vermutlich genau das Richtige für Sie. Klassische Digestif-Liköre aus Italien sind der an Zitronenbonbon erinnernde Limoncello und der lakritzartige Sambuca. Doch auch der typisch deutsche Eierlikör ist neben Frucht- und Kaffeelikören ein gefragter Digestif.

Obstbrand

Nach einem herzhaften Menü beschert manches Mal ein Obstbrand den gewünschten wohltuenden Effekt. Gegebenenfalls ergänzt ein Obstbrand auch das fruchtige Dessert. Die klaren Spirituosen schmecken zum Beispiel nach Pflaume, Mirabelle, Kirsche oder den berühmten Williamsbirnen.

Tresterbrand

Anders als Branntwein ist ein Tresterbrand kein reines Weindestillat. Stattdessen wird der Trester, das Überbleibsel aus den gepressten Trauben, vergoren und zu edlen Spirituosen gebrannt. Servieren Sie Tresterbrände wie den italienischen Cavone Grappa und den Arc Royal Cognac V.S. am besten ohne Eis in einem Schnapskelch oder einem Cognacschwenker. So können sich die Aromen am besten entfalten.

Trinkessig

Vergessen Sie Weißweinessig und Aceto Balsamico, die Sie zum Kochen verwenden. Trinkessige zeichnen sich durch eine geringe Säure aus und eignen sich sowohl als Aperitif wie auch als Digestif. Die feinen Essige -Vertreter werden auf Frucht-, Honig- oder Gewürzbasis hergestellt. So gibt es neben Apfel- und Himbeeressig auch Zimt-, Ingwer- oder Vanilleessig zum Trinken. 

Weinbrand

Weinbrände wie unser Diplomat Weinbrand reifen mehrere Monate in einem Fass aus Eichenholz. Das beschert ihnen ein einzigartiges Aroma und einen auffälligen Bernsteinton. Sie enthalten mindestens 36 Prozent Alkohol. Pur oder „on the Rocks“ mit Eiswürfeln serviert, ist Weinbrand ein geschmackvoller Digestif.

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